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Monday, December 14th 2009, 12:58pm

Umzugshelfer

Da ich vor kurzem umgezogen bin und vorher nichts wirklich passendes im Internet gefunden habe, möchte ich nun einen kleinen Umzugshelfer entwickeln.
Das wird einfach nur eine Sammlung von Tipps sein, in Form geschriebener Worte. Auf Links werde ich nach Möglichkeit verzichten. Vor allem aber geht es um all die Dinge, die nachher Ärger und Kosten verursachen.
Ich werde versuchen eine Reihenfolge zu entwickeln, aber hier, im Forum, soll ja nur der Entwurf entstehen. Es wird als Sprünge geben.
Wenn alles komplett ist, wird er auf der Homepage veröffentlicht. Natürlich sortiert.

Wortmeldungen sind natürlich willkommen und erwünscht. :biggrin:
Gruss
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Tuesday, December 15th 2009, 12:07pm

Teil 1

Viele Umzugshelfer befassen sich mit dem Vorgang "Umzug" an sich. Ich möchte aber schon vorher beginnen. Gerade dort, wo der Wunsch entsteht, oder der Vermieter das Mietverhältnis beendet, man also die Wohnung räumen muss.

Des weiteren möchte ich hier ein Paar Bedingungen festlegen. Sie machen sehr schnell klar, für wen diese Beschreibung taugt, und für wen nicht.

Ich gehe von einer Dreiköpfigen Familie aus. Ich gehe auch davon aus, das es keine Freunde gibt, oder diese nicht einbezogen werden sollen. Wir sind also allein. Aus dieser Beschreibung ergibt sich dann eine vorhandene Wohnung mit ca. 80 bis 100 Quadratmeter, die in der Regel auch schon eine Weile bewohnt wird. Das können 5 Jahre sein, aber auch 15 Jahre und mehr. Dem entsprechend haben wir also ein umfangreiches Inventar.

Das soll erst mal die Grundsituation darstellen.
Gruss
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Wednesday, December 16th 2009, 1:52pm

Teil 2

Tritt also die Situation ein, dann sollte man sich seine alte Wohnung mal anschauen. Ich gebe hier keine Rechtsberatung. Die Mietervereine können das besser. Man sollte also dort einen Termin machen und abklären, welche Renovierungsarbeiten tatsächlich vorgenommen werden müssen. Das sollte man unbedingt tun, denn am Ende gibt es dafür keine Zeit mehr und der Spaß wird teuer.
Gerade Altverträge haben ihre Tücken und Freuden.

Ich gehe aber davon aus, das eine Grundrenovierung erforderlich ist. Und nur selten ist alles gerade renoviert worden. Das macht dann also 6 Räume. Nun stellen sie sich selbst auf der Leiter vor. Schnell wird sichtbar, das dieses im Alleingang nicht zu bewältigen ist. Man muss arbeiten, den Umzug vorbereiten, Material kaufen usw.. Zudem kann man so etwas erst dann machen, wenn die Wohnung leer steht. Eventuell muss auch in der neuen Wohnung noch etwas getan werden.
Gruss
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Wednesday, December 16th 2009, 2:13pm

Teil 3

Gehen sie nicht davon aus, das alles in Ordnung ist. Deswegen beginne ich auch ganz am Anfang. Ein Jahr Tapete an der Wand, und schon sind die Schatten der Möbel zu erkennen. Denken sie also nicht, das macht sich im Vorbeigehen, so nach der Arbeit. Allein das Material zu beschaffen bereitet meist Schwierigkeiten. Und, wir kaufen generell zu viel. Kurzum, 6 Zimmer von oben bis unten, dazu braucht es einen Maler. Dafür kann man in die Zeitung schauen. Sinnvoll ist der Lokalanzeiger. Bestellen sie mindestens 3 Maler zur Besichtigung. Unterschreiben sie nichts. Lassen sie sich die Angebote zukommen. Dabei ist es zwingend, vorher einen Fertigstellungstermin anzugeben. 6 Räume mit Decke macht auch der beste Maler nicht in 2 Tagen. Die Fertigstellung sollte natürlich einige Tage vor der Wohungsabgabe sein. Somit bleibt noch Zeit für Nachbesserungen.
Ohne Fenster lag das Spektrum bei mir bei 2500 Euro. Wohlgemerkt, ohne Fenster.
Es gibt sicherlich günstigere Alternativen. Der Vorteil eines Malerauftrags aber ist die Garantie für Mängel und des Termins.
Und nochmal, 6 Räume mit Decke, das ergibt ein Vielfaches der Grundfläche.
Gruss
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Wednesday, December 16th 2009, 2:46pm

Teil 4

Wir sind immer noch in der alten Wohnung. Denken sie nach. Was wurde in den letzten Jahren von ihnen verändert und muss nun zurückgebaut werden? Sie werden staunen. Zum Beispiel eine Sache, an die Sie wahrscheinlich jetzt gar nicht denken, die Auslegware. Sie haben vor ewiger Zeit den teuren Teppich, weil so empfohlen, verklebt. Das wird dann spannend, wenn der Estrich am Teppich bleibt. Ich hatte zwar Glück, der Estrich blieb, wo er hingehört, aber der Kleber blieb am Estrich. Der Teppich löste sich. Man kann sicher damit leben und ich würde es immer auf einen Streit ankommen lassen. Unangenehm ist es aber auf alle Fälle.

Auch die Verbindung von Dielen und Teppich kann unangenehme Überraschungen zu Tage bringen. Dielen im Allgemeinen. Klären sie das unbedingt vorher für sich selbst.

Es geht noch besser. Teppich auf Fliesen. Lose hingelegt. Was soll da schon sein? Dachte ich. Im laufe der Jahre hatte sich der Teppichuntergrund mit den Fliesen fest verbunden. Und zwar steinhart. Zu allem Überfluss waren es auch noch unebene Fliesen. Ich bin 2 Tage auf dem Boden rumgerutscht. Bewaffnet mit zig Lösemitteln und Schabern.

Auch eine wunderbare und immer wieder gehörte Variante ist die Deckenplatte. Angeklebt und unvergänglich. Ist darüber noch alter Strohputz, dann kann das Entfernen sehr langwierig werden.

Das alles soll ihnen keine Angst machen, sondern Zeit ersparen. Solche Erkenntnisse bekommt man sonst nur am Schluss. Womöglich eine Woche vor der Abgabe. Sie haben jetzt einen Vorteil. Sie können sich schon mal umschauen.
Gruss
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Wednesday, December 16th 2009, 3:25pm

Teil 5

So. Sie haben eine neue Wohnung ausgesucht und gefunden. Der Mietvertrag wurde unterschrieben.
Sie denken sicherlich, das bisschen Inventar, das geht schon. Falsch gedacht. Über 15 Jahre hinweg haben sie jede Ecke der Wohnung mit irgendwelchen Sachen ausgefüllt. Auch die Wände blieben nicht verschont. Und auch hier gibt es wieder ein Element, mit dem niemand rechnet. Den Keller. Das ist sozusagen der siebente Raum. Voll, bis zur Decke. Und die Fahrräder, die draußen stehen, an die man gar nicht denkt.

Ich kann ihnen versichern, das ist jede Menge Materie. Das eigene Auto können sie vergessen. Das reicht vielleicht für den neuen Klodeckel. Schon die Entrümpelung überfordert bei machen Gegenständen das eigene Gefährt. Wir sind bestimmt 2 Wochen lang täglich zur Müllabfuhr gefahren. Immer wieder gab es Dinge zum entsorgen. Wenn sie das allein nicht wegfahren können, kann man das über die Stadtreinigung machen. Dabei gilt: umsonst in 6 Wochen, sofort nur gegen Bares.

Es bleibt aber immer noch jede Menge übrig. Aber, es gibt einen Lichtblick. Eine renommierte Umzugsfirma kostet weniger, als sie denken. Bei uns waren es ca. 1400 Euro. Sie denken womöglich, das ist viel. Nein, ist es nicht. Bei uns waren es 2 große LKW, voll mit Sachen aus der Wohnung. Und ich habe gesehen, das diese Menschen, die Möbelpacker, sicherlich keine 100 Jahre alt werden. So viel zum Thema Rente und hohe Lebenserwartung. Ich war sehr froh, das ich nicht alle die Sachen schleppen musste. Nach 6 Stunden war alles vorbei. Inklusive Aufbau von Möbeln, die vorher von der Firma zerlegt werden mussten.

Das Geld war gut angelegt. Ich kann es nur empfehlen.
Die Auswahl der Firma sollte auf keinen Fall über den Preis gehen. Sondern nach Erfahrungen und dem guten Ruf. Hören sie sich um.
Gruss
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Wednesday, December 16th 2009, 3:51pm

Teil 6

Das wäre geklärt. Aber noch ist nichts passiert. Die neue Wohnung steht noch nicht zur Verfügung und die alte ist noch so, wie sie immer ist. Je früher sie die Umzugsfirma beauftragen, desto besser. Denn diese bietet ihnen Kartons an. Bei uns waren es 100. Am Tag des Umzugs hat die Firma noch mal 30 mitgebracht, die wir alle, während die Packer zugange waren, auch noch voll gemacht haben. Vorher haben wir aber schon 1000 Sachen selbst in die neue Wohnung geschafft.
Warum früh anfangen? Weil wir den Umzug verschieben mussten. Wir hatten es nicht geschafft. Denken sie also nicht, das ist kein Problem. Beim Packen werden sie alles mögliche finden, was sie nicht mehr brauchen. Das Kinderzimmer z.B. ist ein Zeitfresser. Immer wieder tauchen wertvolle Dinge auf. Andere müssen entsorgt werden, das heißt, in Kindergärten oder Büchereien verbracht werden. Manches soll ins Zimmer, anderes besser in den Keller.

Die Zeit der Vorbereitung ist eine Zeit des Chaos. Ihre Wohnung wird voll mit Kisten sein. Aber trotzdem, beginnen sie so früh wie möglich damit.
Gruss
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Wednesday, December 16th 2009, 4:11pm

Teil 7 / Vor der Unterschrift

Es gibt einige Dinge, die man vorher erfragen sollte. Ich hätte bestimmte Dinge auch nicht vermutet und war recht überrascht. Bei einer Sache wurde unser Einstand beinahe zum Fiasko.

Nie im Leben wäre ich darauf gekommen, das in einem normalen Miethaus die Schneebeseitigung von den Mietern vorgenommen wird. Hätten Sie das gedacht? Ich habe es erlebt. Wenn es nicht im Vertrag steht, dann muss man sich keine Vorwürfe machen. Die Mieter sehen das aber unter Umständen ganz anders. Denn, wenn Sie, als neue Mieter, nicht mitmachen, dann muss ein Schneedienst beauftragt werden. Damit steigen die Nebenkosten. Ob dieses Vorgehen rechtswidrig zu den versteckten Nebenkosten gehört, oder nicht, soll hier keine Rolle spielen.

Ich möchte nur zeigen, das es Dinge gibt, die man nicht erahnt. Schneedienst (mit allen rechtlichen Haftungen) ist für Berufstätige nicht möglich. Fragen sie also vorher, welche Aufgaben von der Mietergemeinschaft übernommen werden müssen. Dazu gehören Hausreinigung, Gartenpflege und weiteres.
Oft gibt es auch Regeln, wie das Verbot, die Wäsche in der Wohnung zu trocknen. Nicht alle Klauseln sind gültig. Aber wissen sollte man das. Lesen sie unbedingt den Mietvertrag. Egal, wie ungeduldig ihr Gegenüber auf die Unterschrift wartet. Wenn möglich, nehmen sie den Vertrag nach Hause und unterzeichnen ihn am nächsten Tag.

Auch andere gemeinschaftliche Regeln sollten sie erfragen. Wo kann das Auto stehen? Wo die Fahrräder? Wie oft wird der Müll abgeholt? Welche Mülleimer (Glas, Papier, Bio) stehen zur Vefügung? Es gibt dort große Unterschiede.

Ich hoffe, der Eine oder Andere kann hier noch Dinge ergänzen.
Gruss
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Wednesday, December 16th 2009, 4:11pm

Teil 8 / Die neue Wohnung

Hier nun geht die Reihenfolge etwas durcheinander. Weil manches auch schon vorher, bei der Wohnungswahl, zum tragen kommen könnte. Ich werde hier also nicht unterscheiden zwischen vorher und nachher. Das überlasse ich ihnen. Im allgemeinen aber ist eine Wohnungsbesichtigung nur eine grobe Übersicht. Man hat vielleicht einige Punkte, auf die man achtet, im Groben aber entscheidet das Umfeld, die Lage, die Zimmer und so weiter.

Alles andere tritt erst nach dem Einzug in Erscheinung. Vorher aber gibt es eine Wohnungsübergabe. Dieser Helfer soll genau dort auch ein wenig Hilfe bringen. Nach 18 Jahren in einer Wohnung hatten wir keinerlei Erfahrung damit. Am Ende ging so einiges schief. Nicht superschlimm, aber immerhin. Doch dafür gibt es eine Mängelliste. Es sollte keine Scheu geben. Sie sind nicht der Bittsteller. Sie wollen zwar die Wohnung, aber der Vermieter auch ihr Geld. Also Geld gegen Leistung. Sprechen sie an, was sie stört.
Gruss
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Wednesday, December 16th 2009, 5:39pm

Teil 9 / Wohnungsübergabe neu

Die neue Wohnung wird übergeben. Normalerweise wird nun ein Protokoll erstellt. Sie können Mängel aber auch nachträglich noch melden. Zeitnah, versteht sich. Gerade hier könnte der Leser noch Hinweise einbringen.

Nicht alle Mängel sind Mängel, die beseitigt werden müssen. Das ist eine gute Gelegenheit, den Großzügigen zu spielen und für spätere Verhandlungen Pluspunkte zu sammeln. Wichtig ist aber der Zustand. Auch wenn sie nicht auf Beseitigung bestehen, sollte der Zustand doch erfasst werden. Was schon kaputt ist, kann bei ihrem Auszug nicht als Ganz abverlangt werden.

Sie müssen wissen, was alles erfasst wird. Dann lässt es sich besser kontrollieren. Wissen sie das nicht, dann laufen sie einfach mit offenen Augen durch die Wohnung.

Die Zählerstände sind so eine Sache. Gerade, wenn sie aus einer Wohnung kommen, in der es so etwas nicht gab. Fragen sie also nach allen Wasseruhren. Lesen sie auch immer selbst ab. Überlassen sie das nicht dem Hausmeister oder einem vorab erstelltem Formular.
Wasseruhren und Zähler sind bekannte Elemente. Was man aber schnell vergisst, sind die Ableseröhrchen an den Heizungen. Auch ich werde mich wohl noch über dieses Versäumnis ärgern müssen. Lassen sie sich nichts erzählen. Lesen sie die Röhrchen ab und lassen sie sich das gegenzeichnen. Sonst zahlen Sie die Zeche des Vormieters.

Schlüssel hat solch eine Wohnung auch. Davon brauchen sie mindestens 3. Denn eine 3-oder 4-Zimmer-Wohnung ist für mindestens 3 bis 4 Personen gedacht. Auch ein Kind braucht irgendwann einen Schlüssel. Sollte es nur 2 geben, müssen sie klären, wer den weitern Schlüssel besorgt. Überlässt der Vermieter Ihnen das, dann aufgepasst, nicht jeder Schlüssel darf einfach kopiert werden. Das macht der Schlüsseldienst nicht. Klären sie das also vorher. Briefkasten nicht vergessen.

Zimmerschlüssel gehören zur Ausstattung. Sind keine Vorhanden, vermerken sie das.

Gehen alle Türen auch zu und auf? Prüfen sie das. Prüfen sie auch Balkontüren und Fenster. Sind alle Griffe beweglich und Funktionen möglich? Ankippen nicht vergessen.
Manche Mieter haben ihre Wohnung zur Festung umgebaut. Prüfen sie, ob es für alle Sicherungen auch die passenden Schlüssel gibt. Ob Mechanismen auch funktionieren.
Sind an Türen und Fenster alle Dichtgummis vorhanden? Prüfen sie das.
Ist ein Herd vorhanden, so schauen sie in den Backofen. Oft sind dort die Gummis der Tür verschlissen.

Ein Punkt, der gern vergessen wird, ist das kontrollieren der Hähne. Sie wollen die Armatur wechseln und bekommen den Hahn nicht zu. Seien sie sicher, fast alle Absperrhähne sind fest. Auch bei ihnen Daheim. So war es auch bei mir und der Hauswart musste alle Hähne einmal öffnen und schließen.
Am Ende war genau der Hahn schwergängig, den wir nicht prüfen konnten, der Waschmaschinenanschluss.

Vergessen habe ich auch die Spülung. Gibt es eine Wassersparfunktion (erneutes Drücken), dann sollte sie auch funktionieren.

Probieren sie die Klingel. Gibt es zwei, probieren sie beide. Auch die Sprechanlage sollte, sofern vorhanden, nutzbar sein.
Gruss
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Wednesday, December 16th 2009, 5:59pm

Teil 9

Es gibt Dinge, die gibt es nicht. Ich habe mir bei meiner ersten Klositzung fast das Genick gebrochen (übertrieben). Völlig haltlos, mit den Armen nach hinten rudernd, habe ich Halt gesucht. Hätten Sie gedacht, das ein Klo auch viel tiefer hängen kann, als es Standard ist? Ich hätte nie im Leben daran gedacht. Gut für Zwerge, schlecht für mich. Die Umstellung dauert sehr lange. Eigentlich müsste man das vorher prüfen. Sollten sie gebrechlich sein, dann sollten sie das auf jeden Fall auch tun.

Die neue Wohnung ist Tapeziert und gestrichen. Das heißt, alles ist verborgen. Was der Vormieter veranstaltet hat wissen sie nicht. Jetzt kommt ein guter Tipp. Kaufen sie sich für ein Paar Euro Malerfassungen und schließen sie jeden freihängenden Kabel an. Vorher Sicherung aus. Man kann das natürlich auch prüfen, ohne Fassung. Es ist nicht selten, das der Vormieter ein Kabel angebohrt hat. Der Deckenanschluss hat dann z.B. kein Strom. Oder Phasen sind vertauscht worden. Das ist ein Fall für den Elektriker. Bemängeln sie das und drängen sie auf Korrektur.

Lernen sie. Wiederholen sie nicht die Fehler aus der alten Wohnung. Müllen sie sich nicht zu. Verlegen sie Parkett.

So, mehr fällt mir erst mal nicht ein.
Nochmal der Hinweis, helfen sie mit. Ganz oben, im Besucherforum, können sie auch ohne Registrierung einen Kommentar verfassen. :wink:
Gruss
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Friday, December 18th 2009, 11:28pm

Ergänzung 1

Schon vor dem Umzug sollten sie an die Adressenänderung denken. Am wichtigsten ist erst mal die Post. Dafür bietet die Post ein Paket an. Mit diesem Paket bekommen sie einige nützliche Helfer und die Post wird ein halbes Jahr lang von der alten zur neuen Adresse umgeleitet. Der Vorteil dieser Aktion besteht darin, das sie sofort am Umschlag erkennen, ob der Absender schon die neue Adresse, oder noch die Alte hat.

Sie werden nicht an alle denken können, von denen sie Post erwarten. Im Laufe eines halben Jahres aber sollte sich alles geklärt haben.

Noch wichtiger aber sind die Dokumente. Ausweis, Führerschein, Steuer und so weiter. Ganz besonders wichtig ist die Ummeldung des Wohnsitzes. Es gibt dort offenbar unterschiedliche Handlungsanweisungen. Die einen Verlangen eine Bestätigung des neuen Vermieters, die Anderen nicht. Rufen sie vorher, vor dem Umzug, beim Meldeamt (Bürgeramt) an und verlangen sie Auskunft über die Modalitäten zur Ummeldung. Sollten Bescheinigungen erforderlich sein, können sie diese direkt bei der Wohnungsübergabe einfordern. Die Polizei ist in punkto Ummeldung sehr pingelich. Versäumen sie das gänzlich, kann es sogar Strafen geben.

Denken sie auch an Online-Geschäfte, z.B. Amazon. Auch dort sollten sie die Adresse ändern.
Gruss
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Umziehen, Umzug, Wohnung