Die schwarze Null

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Ein ausgeglichener Haushalt soll es werden. Keine neuen Schulden. Erstmals, nach langer Zeit. Jahrelang, wir erinnern uns, mussten wir uns die Peitschenhiebe der Opposition anhören, die Macht auf die jeweilige Regierung hernieder gingen, mit der deutlichen Mahnung, Schulden zu vermeiden.
Nun ist es geschafft. Und doch hat die Peitsche nicht ausgedient. Wieder saust sie auf die Übeltäter. Nur diesmal mit dem gegenteiligen Anliegen.
Und es ist bedauerlich, das die Peitschenschwinger gerade die sind, die stets etwas anderes forderten.


Ich bin den Politikern dankbar, beschützt, behütet und mit Wohlstand versehen in diesem Land leben zu dürfen. Und doch darf es nicht wundern, wenn Menschen Politik nur noch als ein Spiel sehen. Ein Spiel, dessen einzige Regel darin besteht, stets das Gegenteil zu behaupten. Kein normaler Mensch kann das noch nachvollziehen. Die Forderung wird erfüllt, doch das ist auch verkehrt. Und der Bürger ahnt, gäbe es eine Neuverschuldung, würde die Opposition wieder das Gegenteilige fordern.


Wozu also wählen? Einigkeit gibt es nie. Nicht, weil es sie nicht geben könnte, nein, weil es sie nicht geben darf.


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