Flughafen Schönefeld als Geldschleuder und Machtbeweis

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Gleich nach der Wiedervereinigung ging es los. Berlin braucht einen neuen Flughafen. Alles würde schön werden. Und natürlich würde es keinen Fluglärm mehr über Berlin geben. Deshalb müsse auch der Flughafen Tempelhof seine Existenz aufgeben. Nun, ganz plötzlich tauchen Flugrouten auf, die auf wundersame Weise über den Süden Berlins führen. Aber auch im Umland sehen sich Menschen mitten in der Flugschneise, die vorher nie daran gedacht hätten. Man hat also den Fluglärm erhöht und die Standorte ausgetauscht. Und den Bürger dabei betrogen. Mehr nicht!

Niemand wird wohl abstreiten wollen, das es schon immer genügend kluge Leute gab, die den Standort Schönefeld für sachlich falsch hielten. Nun haben wir den Salat. Und wieder ärgert uns die Dreistigkeit der Politiker. Damit abfinden sollen wir uns, so der einstimmige Tenor.

Bekannt waren die Routen schon seit 1998, wie sich nun herausstellte. Man hat es geschickt und mit voller Absicht verschleiert. Hier, an dieser Stelle, erlaube ich mir nun doch, den zuständigen Politikern hohe kriminelle Energie zu unterstellen. Es würde mich nicht wundern, wenn in 10 oder 15 Jahren heraus kommt, das nur wenige Leute das alles eingefädelt haben und sich auf Kosten der Bürger richtig fett gemacht haben.

Gibt es Lösungen? Ja! Wer dreistellige Milliardensummen in die Taschen der schuldigen Bankenmanager schaufeln kann, der kann auch mal einen halbfertigen Flughafen schließen. Oder aber, wir verfrachten alle verantwortlichen, vor allem die Bürgermeister, mit ihrem Wohnsitz direkt in die Flugschneisen. Überflughöhe 250 Meter. Wir würden erstaunt sein, wie schnell das Thema vom Tisch wäre.

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