Jörg Thadeusz und Ulrich Wickert / Verlorener Mut im Gespräch

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Ich gebe zu, der folgende Text kann unwichtiger nicht sein. Und er ist nur einer kurzfristigen Übellaunigkeit meinerseits entstanden. Das muss man mir nicht verzeihen, aber man darüber hinweg sehen.


Die Sendung mit Jörg Thadeusz im RBB schaue ich eigentlich nicht. Doch durch Zufall und aus Langeweile bin ich dennoch dort gelandet. Gast war Herr Ulrich Wickert.

Eigentlich ein unbedeutendes Ereignis. Es war der typische Zeitvertreib. 2 Dinge sprangen mir dennoch ins Auge.


Leider kann man die Szene ( bei 10.40 Minuten) nicht direkt in der Mediathek betrachten, aber schon allein der Ton gewährt genügend Einblick. Herr Wickert beginnt damals ein Gespräch mit Kanzler Schröder und richtet mitten im Satz seine Aufmerksamkeit lautstark auf eine andere Person. Es war ein erbärmliches Verhalten. Noch erbärmlicher ist nur noch, nach dieser Szene grinsend und völlig reuelos am Tisch zu sitzen, währen Herr Thadeusz zwar die Situation hinterfragt, aber keinen Anlass sieht, dieses mangelnde Benehmen zu rügen. Oder zu hinterfragen, ob sich Herr Wickert denn wenigstens nach dem Gespräch bei Herrn Schröder entschuldigt hätte.


Bei ca. 16:50 Minuten gab es dann eine weitere Bemerkung, zum Sexismus. Diese war völlig unnötig. Mochte Herr Thadeusz im Fall des Fehlbenehmens vielleicht aus journalistischen Gründen keine Nachfrage anstellen, so hat er hier eine völlig unnütze Bemerkung eingeschoben und mir stellt sich die Frage, ob man heute überhaupt noch Sätze verwenden darf in denen es um Mann und Frau geht, ohne vorab zu bekunden, dies solle kein Sexismus sein und man selbst würde das ohnehin nicht unterstützen.


Aber, wie oben schon erwähnt, unwichtig und für die Welt nicht wichtig.

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